
Der Labordatentransfer dient zur Anforderung von Laboruntersuchungen und zur Übermittlung der Ergebnisse dieser Untersuchungen. Labordaten können sowohl mit Namen als auch anonymisiert (z. B. mit Barcode) importiert werden. Der Import erfolgt über die standardisierten Protokolle
- LDT
- HL7
Laboranforderung
Die Schnittstelle gibt es in folgenden Ausprägungen:
Abruf | Import
BASIS ordnet an Hand der vorliegenden Informationen wie Auftragsnummer, Fallnummer oder Labor-ID die empfangenen Werte automatisch einem Beschäftigten zu. Unbekannte Aufträge werden während des Importes manuell durch den Benutzer einem Beschäftigten zugewiesen.
Der Import erfolgt auf Dateibasis. Die Daten werden über eine vom Labor bereitgestellte Software geliefert. Den Abruf aus BASIS starten Sie über eine zugewiesene F-Taste.
Auftrag | Export
Aus BASIS können sowohl die Stammdaten (mit persönlichen Angaben oder pseudonymisiert) mit einer Auftragsnummer als auch die zu bestimmenden Werte an die Laborsoftware übergeben werden. Die Stammdatenübertragung kann vollautomatisch erfolgen. Für die Werte steht eine Maske zur Verfügung, in der an Hand von Profilen oder freier Suche die zu bestimmenden Werte selektiert werden. Die Übermittlung an das eigentliche Labor übernimmt auch in diesem Fall die Software des Labors.
Kommunikationsserver | Socket-Kommunikation
Für die Laborbeauftragung über die HL-7 Schnittstelle bietet BASIS auch die direkte Kommunikation per Socket an. Ohne den Umweg über eine HL-7 Datei können so Stammdaten und Laboraufträge direkt übermittelt werden. Dies erhöht die Sicherheit und Geschwindigkeit im Austausch der Informationen.